unser Leben auf 12 Metern

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Monats-Archive: Oktober 2014

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Für die Winterarbeit wollte ich mich im aufgebockten Schiff noch etwas vorbereiten. Dazu sah ich mir die Verkabelei unter dem Niedergang genauer an.

Kabel im Motorraum

Ich wollte von Anfang an einen neuen Platz für den Solarregler finden weil er mir an seinem aktuellen Standort etwas exponiert erscheint. Nach den Wundertütenerfahrungen war ich sowieso etwas radikal eingestellt und so beschloss ich nach den folgenden Bildern, die Sache von Anfang an aufzurollen.

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Die Batterieleitung ist am Schalter mit deutlich kleineren Querschnitten unterklemmt, diese müssten eigentlich über eine Sicherung gehen.

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Das Batteriekabel konnte ohne Krafteinwirkung aus seinem Quetschkabelschuh gezogen werden!

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Damit war der Startschuss gegeben, ich wurde mutig und beschloss, die Hauptverteilung bereits jetzt anzugehen.

Zuerst wurden natürlich alle Batterien fachgerecht abgehängt und isoliert, wäre schade, wenn das Schiff ausgerechnet jetzt abbrennen würde. Der Ausbau der Schalter am Niedergangssockel und die Entfernung des Ladereglers waren eine Sache von wenigen Minuten. Danach konnte ich bereits an den Einbau des im Sommer beschafften neuen Sicherungshalters begonnen werden. Dieser wurde sofort an die Batterie angeschlossen. Meine hydraulische Presszange für die Kabelschuhe hat bereits gute Dienste geleistet. Damit ich nach der Arbeit ein kühles Bier geniessen konnte, war es notwendig, die wichtigste Leitung (die zum Kühlschrank) möglichst ohne Unterbruch an der Batterie zu lassen, dito mit der zweitwichtigsten, der Solarladeleitung, beide nun jeweils über eine Sicherung. Daher sieht es zu beginn etwas provisorisch aus. Damit das dann auch noch irgendwann ordentlich aussieht, sägte ich mir ein Sperrholzbrett zurecht, dass auf dem Rahmen des Batteriekastens seinen Platz finden soll.

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Der Boden war übrigens offen, weil ich die Bilge rausgewaschen habe und diese nun trocknen sollte und nicht, weil ich meine Balance trainieren wollte.

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Auf der linken Seite seht ihr die Kabel, die im Winter wieder ein Plätzchen am Strom erhalten werden (jedoch nicht alle)

Und so soll’s dann im Winter weitergehen.

– neues E-Panel in der Naviecke

– Verkabelung für die Beleuchtung wird weitgehend ersetzt

– alles wieder betriebssicher machen für die nächste Saison

bis bald…

Heute ist es soweit, die Stanfali macht einen längeren Landurlaub.

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Etwas mulmig war mir schon, ist ja auch mein erstes Mal. Aber Stanfali hat mich beruhigt, es sei schon alles in Ordnung. Sie hat ja auch Erfahrung. (Auf dem linken Bild im Hintergrund ist übrigens eine schweizer Produktion zu sehen: die Summerset. Hier gibt es mehr über das interessante Projekt.)

 

Bei der Gelegenheit haben wir gleich noch ein neues Rad montiert. Nun können wir Stanfali über eine Slipbahn selber bewegen 🙂

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Nun steht sie sicher auf Bock 150 im neuen Bereich (etwa beim roten Kreuz ganz unten links im Olivenhain, der heute aber ein Kiesplatz ist.)

Standort Stanfali 2014-2015

Jaja, die Elektrik.

Die Achterkabinen machen sich selbständig. Lisa war am Lesen als Fabian sein Licht anmachen wollte. Daraufhin hatten beide keinen Strom mehr.

Da ich gerade in Gedanken war, versprach ich den beiden, mir das später anzusehen. Während dem Nachtessen ist die Leuchte von Lisa’s Kabine plötzlich wieder hell geworden, ich hab’s in den Augenwinkeln vom Cockpit aus live gesehen. Geister auf dem Schiff!

Ich hab kurz nachgesehen, konnte aber nichts finden, die Pfunzel von Fabians Kabine hat dann auch funktioniert. Später am Abend haben sich dann beide dauerhaft verabschiedet. Die Sicherung ist durchgebrannt. Das war für mich Grund genug, die Sicherung nicht zu ersetzen. Die Pendenzenliste wuchs um einen Punkt: Geister austreiben!