unser Leben auf 12 Metern

Gib Deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Schließe dich 6 anderen Abonnenten an

13. Juni 2014

Um 7.00 hiess es „Anker frei“ und bereits um 9.00 sind wir in Nafplio angekommen. Dank Staphan’s ruhiger Art war das Anlegen kein Problem :). Nach einem Kaffee und einem Brötli sind wir um 9.45 wieder bei der Anwältin im Büro gestanden. Und siehe da, die Übersetzung war bereit und nach Bezahlung haben wir nur 10 Minuten später das Büro wieder verlassen. Na wenn das kein gutes Zeichen ist…..

Anschliessend ging es wieder zurück zum Customs – wo es natürlich wieder hiess warten. Jedoch haben wir schon bald festgestellt, dass es heute irgendwie anders ist :). Sie schienen zufrieden mit der Übersetzung und es war für uns kaum zu glauben aber um 11.00 hielten wir unser Transit Log in den Händen. Das Beste daran ist, dass sie einfach den Namen des Voreigners und des Schiffes durchgestrichen haben und wir nun einfach dieses weiterverwenden können :). Für uns war das egal – wir wollten nur so schnell wie möglich wieder auf unser Boot um wieder nach Kilada zu segeln.

Also legten wir um 12.00 bereits wieder in Nafplio ab.

Es wäre übrigens eine wunderschöne Stadt mit einer schönen Burg – wir werden bestimmt zurückkommen um uns das alles mal in Ruhe anzusehen – ohne Stress 🙂

Nafplio_BurgBild_Hafen_NafplioNafplio

Nach dem wir beinahe die ganze Strecke gesegelt waren, haben wir um 16.30 in Kilada an unserer Boie angelegt. Nach dem ganzen Stress haben wir uns zuerst mal einen feinen Drink genehmigt und das schöne Wetter genossen.

Nur das was wir eigentlich heute den ganzen Tag machen wollten, hatten wir natürlich noch nicht einmal angefangen – Das Schiff aufräumen bzw. noch gewisse Sachen entsorgen. Also haben wir uns aufgerafft und angefangen jedes Fach (und ich sage euch es sind seeeeeehr viele auf so einem Boot) auszuräumen und zu schauen was brachen wir noch und was nicht. Nach 2 1/2 Stunden waren wir fix aber fertig :). Wir hatten uns einen Stauplan gezeichnet (auch wenn sich die Einen lustig machen darüber – gäll Ralph 😉 )damit wir auch im Sommer noch wissen was wir wo verstaut haben und waren sehr zufrieden mit unserer Arbeit.

Da wir nun definitiv keine Energie mehr hatten um noch zu kochen  haben wir uns in unser Dinghy (Beiboot) gesetzt und haben uns einen leckeren Salat genehmigt.

Ein Tag voller neuer Erfahrungen und neuen Erlebnissen. Froh dass wir nun die nötigen Dokumente hatten um in Griechenland segeln zu dürfen – fielen wir todmüde in unsere Betten.