unser Leben auf 12 Metern

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Nachdem wir akustisch aus der Kabine geworfen wurden, haben wir Flugs gepackt und dann 20 Minuten gewartet bis die Garage geöffnet wurde. Zuvorderst war eine Türe offen, da konnte den Matrosen beim Anlegemanöver zugeschaut werden. Knochenjob. Dann ist wieder alles ganz schnell gegangen und wir stehen im Verkehrsgewusel von Patras.

Über ein paar Umwege kommen wir auf die Schnellstrasse nach Korinth, Autobahn kann man dieser Piste leider nicht sagen, aber man kommt schnell voran. Die Griechen sind fleissig und haben alle Kilometer wieder eine Baustelle, es soll mal eine Autobahn werden. Wir sehen dann…

Korinth, das Kaff kenne ich von den Besichtigungen, denke ich. Nix da. Ich hab mich mal ordentlich verfahren. Eigentlich wollte ich zum Supermarkt, der so quasi an der Strecke nach Kilada lag, das letzte mal wenigstens noch. Aber, wie ich später feststelle, ich bin halt einfach 10 Kilometer zu früh ab der Piste. Hier sieht irgendwie alles vertraut aus, kann auch daran liegen, dass alles irgendwie gleich aussieht. Wie auch immer, mit der Nase im Wind findet man den Konsumtempel auch von der anderen Seite, es dauert halt etwas… Frisch verpflegt nehmen wir den Rest unter die Räder. Angie fährt und ich schaue mir die Ggegend an. Im Hochsommer ist es hier noch trockener als im Frühsommer. Und die Griechen fahren wie sie wollen. Wir haben fast kein Diesel mehr, es sollte aber bis Kilada reichen (tut es dann auch).

Der erste Bergpreis bei Epidavros geht verloren wegen eines Lastwagens, dafür wurde er Reifen-, Nerven- und Tankschonend absolviert. Der zweite konnte fast gewonnen werden, allerdings war da noch so ein Grieche, der im Weg stand… egal. Die Windmühlen zur rechten konnten wir nun zur Bucht wo unsere Stanfal lag heruntersehen. Das Herz schlug höher, mit jedem Meter.

Dank rechtzeitiger Ansage erwischte Angie den Abzweiger nach Kilada beim ersten Mal. Und schon standen wir vor der Einwasserstelle. Wir machten es etwas spannend und fragten die Kiddies, welches Schiff denn unseres sei, vom Kat über Ketsch hatten wir dann alles im Programm, aber schliesslich gab sich Stanfali zu erkennen. Freude herrscht!

Mit dem korintschen Ausritt sind wir dann auch gute 1-2 Stunden später als ursprünglich angekündigt angekommen. Philipp stand dennoch bereit und setzte uns über. Herzlichen Dank dafür.

Aus der Dinghifahrschule wurde dann leider noch nichts, und nach einem kleinen Nachtessen sind wir alle todmüde ins Bettchen gefallen.

Ein toller Tag…